

Dennis Biba entstammt einem uralten österreichischen Adelsgeschlecht, wurde aber als Wirtschaftsflüchtling noch vor seiner Zeugung über die deutsche Grenze geschmuggelt. Aufgewachsen am vermutlich am stärksten verschmutzten Meer der Welt, flüchtete er bei der ersten sich bietenden Gelegenheit gen Südosten und wird, wenn die Reiserichtung keine Änderungen mehr erfährt, irgendwann in der Ägäis ertrinken. Der distinguierte Dissident studierte diversen Kulturkram in der einst schönsten Stadt Europas und noch mehr Kulturkram in der arrogantesten Stadt Europas, wobei die Attribute der Städte beliebig austauschbar sind. Unter Kulturkram versteht der fragwürdige Frondeur allerdings mittlerweile hauptsächlich die Phantastik, insbesondere aber die Science Fiction, weil ausgerechnet dort der Kulturbegriff oft auf die Probe gestellt und neu verhandelt wird. Abseits der Profession nörgelt der respektable Räsoneur gerne oder beschämt sein Umfeld mit dilettantischen Wortspielen. Vielleicht erklärt das auch die Existenz dieses Weblogs.
